Ballon auf dem Friedhof

Überraschung. Bei einem Besuch auf dem Hehner Friedhof entdeckten Klaus Coerstges und Familie Schneiders eine quer über den Weg gespannte Schnur und gleichzeitig einen quadratischen schwarzen Kasten auf einem Grab.

Was war das, ging es durch die Köpfe der Drei? Und was blinkt dort? War dort ein Sender installiert. Zum Glück wusste Herr Schneiders sofort Bescheid und entdeckte auch gleich einen zugehörigen kleinen Ballon aus der anderen Seite der Gräber. Auch die Aufschrift auf dem Kasten klärte schnell auf, dort stand Gymnasium Duisburg und eine Tel-Nr. Noch während Herr Schneiders telefonieren wollte, tauchte ein Herr auf, der gezielt auf die Drei zusteuerte. Er erklärte, dass es sich um ein Schulexperiment handelt und der Ballon bis auf eine Höhe von knapp 40.000 m geflogen sei, Kameras sind eingebaut, ein GPS-Sender und einige Experimente. Kurz darauf tauchten weitere Menschen auf, offensichtlich Schüler und Lehrer der Schule, die hellauf begeistert waren, als sie den Kasten und den Ballon in Empfang nehmen konnten. Man bedankte sich noch kurz und schon war die Aktion beendet. Hehn ist jetzt auch in Duisburg bekannt und geht in die Schulgeschichte ein.

Text und Bild: Klaus Cörstges

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