Vom Ersten Weltkrieg bis zur Adenauerzeit, Pfarrer Wilhelm Pastern (1916-1954)

Nach dem Tod von Theodor Jöbges wurde wenige Monate später, am 27. November 1916, Wilhelm Pastern zum Pfarrer in Hehn ernannt. Er stammte wie sein Vorgänger aus einem benachbarten Ort, nämlich aus Willich (Kreis Viersen). Dort war er am 17. Februar 1872 als Sohn eines Arztes geboren worden. Nach dem Abitur in Kempen 1892, einem Theologiestudium in Bonn und der Ausbildung am Kölner Priesterseminar wurde er mit 24 Jahren am 2. Juli 1896 in Köln zum Priester geweiht.

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In der Bundesrepublik Deutschland, Pfarrer Josef Frings (1954-1973)

Josef Frings wurde am 3. August 1954 zunächst zum Pfarrverweser ernannt, weil zu diesem Zeitpunkt der Aachener Bischofsstuhl verweist war.
Wenige Monate später wurde er am 23. November 1954 durch den neuen Bischof endgültig zum Pfarrer von Hehn ernannt. Eine Übernahme der Pfarre durch die Monfortaner hatte sich zerschlagen.
Frings war am 28. Mai 1908 in St. Hubert (Stadt Kempen) als Sohn eines Landwirts geboren worden. 1928 machte er sein Abitur in Krefeld, studierte in Bonn und Innsbruck Theologie und besuchte anschließend das Priesterseminar in Aachen.

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Gründung eines Sportvereins

Heimatgeschichtliche Erzählung von Hans Röhrhoff

Es war ein Monat vor der Hehner Frühkirmes 1954 und es trug sich folgendes zu:
7 junge Burschen im Alter von 14 Jahren aus dem Ortsteil Heckeneng taten sich zusammen um einen Club zu gründen.
Es ging sich einfach nur ums Zusammensein. Feste Regeln, ausser einem Beitrag in Höhe von DM 0,50 pro Mitglied/Monat, wurden nicht vereinbart.
Jeden 1. Samstag im Monat wurde sich in der Gaststätte Kuhl, auch Texasbar genannt, getroffen.

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Das Konzil ist angekommen, Pfarrer Leo Eißen (1973-2006)

Leo Eißen wurde am 3. Dezember 1973, zufälligerweise einem autofreien Sonntag, im Alter von 40 Jahren als Pfarrer von Hehn eingeführt. Es gab einen festlichen Empfang in der Turnhalle. Er entstammte einer Bauernfamilie aus Birgelen (Stadt Wassenberg/Kreis Heinsberg), wo er am 10. März 1933 als jüngster Sohn von drei Kindern geboren worden war. Nach dem Abitur in Erkelenz und dem Studium der Philosophie und Theologie in Mainz und Innsbruck empfing er am 12. März 1960 die Priesterweihe im Aachener Dom.

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Die Moppenbude

Heimatgeschichtliche Erzählung von Heinz Peter Theveßen (2004)

In der heimatgeschichtlichen Erzählung von Johann Paasen "Zur Rennbahn" wird eine Moppenbude erwähnt, die dem Honigkuchenbäcker van der Beek gehörte. Sie gehörte also meinem Ur-Großvater Wilhelm van der Beek. Es ist überliefert, dass er in aller Frühe mit einer Schubkarre, voller selbst hergestellter Süßigkeiten, zu den Kirmes- (Fest)-Plätzen fuhr und dort in seiner Moppenbude die Ware zum Kauf anbot.

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150 Jahre Pfarre St. Mariae Heimsuchung - Weggemeinschaft

Die schwindende Zahl der Priester führte im Bistum Aachen dazu, dass immer weniger Geistliche immer mehr Pfarren übernehmen mussten. So wurde Leo Eißen 1982 zusätzlich Pfarrer von St. Matthias in Günhoven. Der Ort hatte ursprünglich zur Helenagemeinde in Rheindahlen gehört.
1952 war das Rektorat Günhoven entstanden, das zehn Jahre später kirchenrechtlich a1s Pfarre selbstständig wurde. Von 1952 bis 1981 stand an der Spitze der Gemeinde Pfarrer Franz Wellner (1907-1981).

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